Garrels Freidemokraten fordern Gymnasium "jetzt"

FDP - GRUPPE FÜR KÜRZERE SCHULWEGE UND VERBESSERUNGEN BEIM BUSTRANSFER

GARREL - „Wenn Garrel ein Gymnasium bekommen soll, dann jetzt“, ist sich Uwe Behrens mit seinen Kollegen aus der FDP-Gruppe im Rat der Gemeinde Garrel einig. Die Übergangszahlen, die teilweise weit unter dem Durchschnitt liegen, seien für die Liberalen ein Indiz dafür, dass weite Schulwege gemieden werden.

„Kurze Wege für kurze Beine, heißt es schon seit langem bei den Liberalen“, sagt Pressesprecher Karsten Boll. Dass dieses Motto in einem Flächenlandkreis wie Cloppenburg nicht immer einfach umzusetzen sei, sei den Freidemokraten bewusst. 

Die FDP will darüber hinaus beim Schülertransport initiativ werden. Sicherheit müsse größer geschrieben werden, wenn es um die oftmals sehr vollen Schulbusse geht. „Die Großen haben einen Sitzplatz, und die Kleinen kommen noch nicht an die Haltegriffe“, bemängelte Jan-Gerd Reinke. „Wir müssen prüfen, was verbessert werden kann“, versprach der als Gast an der Sitzung teilnehmende Kreisvorsitzende Peter Friedhoff, das Thema mit in den Kreistag zu nehmen.

Derweil hat die FDP-Ratsgruppe einen Antrag gestellt, dass im Bereich der Petersfelder Straße ein Fahrgastunterstand aus einer Stahl-/Glaskonstruktion errichtet wird, der derzeit mit bis zu 75 Prozent aus öffentlichen Mitteln gefördert werden könne.

„Hier stehen Kinder bei Wind und Wetter und warten auf den Bus. Gerade in den Wintermonaten kann das eine Zumutung für die Schüler sein“, sind sich die Mitglieder der FDP-Gruppe im Rat einig. 

 

Quelle: www.NWZonline.de