Schiffahrtspolitik: Fraktionsvize Döring im C-Port - Eveslage: "Infrastruktur berücksichtigen"
von Heinz-Josef Laing / Nordwest-Zeitung
Friesoythe - Als wichtige Wasserstraße zwischen Ems und Weser sei der Küstenkanal keine „Restwasserstraße“. Das sagte am Dienstag der FDP-Verkehrspolitiker Patrick Döring aus Hannover bei einem Besuch des kommunalen am Küstenkanal zwischen Friesoythe und Sedelsberg. Döring ist stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und Fraktionssprecher für Verkehrspolitik.
Cloppenburgs Landrat Hans Eveslage (CDU) bat den FDP-Politiker, sich in Berlin dafür einzusetzen, dass bei der Bewertung von Wasserstraßen nicht nur die beförderte Tonnage eine Rolle spielt, sondern auch die Infrastruktur und die kommunalen Entwicklungsperspektiven einbezogen werden. Döring erwiderte, der Küstenkanal sei ein Verkehrsträger mit Wachstum. Es sei Ziel der FDP-Bundestagsfraktion, künftig mehr Schiffsverkehr auf die Binnenwasserstraßen zu bringen. Döring sagte Eveslage Unterstützung zu.
An dem Gespräch nahmen am Dienstag auch der und C-Port-Geschäftsführer Martin Kropp teil. Landrat Hans Eveslage erläuterte dem Gast aus Berlin die C-Port-Idee. Der kommunale Hafen sei mit seinem angrenzenden Industriegebiet ein wichtiges Angebot für die wirtschaftliche Entwicklung im Nordkreis. Aktuell würden die Pläne für einen Bahnanschluss des Hafens geprüft. Im Gespräch sei man zudem ständig mit ansiedlungswilligen Unternehmen. Aktuell gehe es um Ansiedlungen aus dem Bereich Aquakultur.
Quelle: Nordwest-Zeitung (www.nwzonline.de)

