Jäger und Sportschützen nicht zu Sündenböcken machen

FDP KREISVORSTAND VERABSCHIEDET POSITIONSPAPIER / POLITIK MIT BISS - VERANSTALTUNG MIT HANS - WERNER SCHWARZ MdL IM MAI

Cloppenburg: - "Jäger und Sportschützen bringen enorme, meist ehrenamtliche, Leistungen für die Gesellschaft.", begründet Peter Friedhoff das gerade frisch verabschiedete Positionspapier der Cloppenburger Liberalen, die sich auf der jüngsten Kreisvorstandssitzung klar gegen eine Verschärfung des Waffenrechts positioniert haben.

"Jeder Eingriff in das bestehende Recht würde nur neue Probleme mit sich bringen.", kommentiert Vorstandsmitglied Joachim Dahlke aus Barßel die Forderung nach einer zentralen Aufbewahrung der Waffen. Der Kreisfachwart für den Schießsport im KSB hält auch die Forderung, im Sport nicht mehr mit scharfen Waffen zu schießen, für absurd. Dieses würde für die gut aufgestellten deutschen Sportschützen einen deutlichen Wettbewerbsnachteil im internationalen Vergleich bedeuten.

 

Karsten Boll, sportpolitischer Sprecher der FDP im Kreis Cloppenburg hat dieses Thema nicht nur vor Ort auf die Tagesordnung gebracht. Auf seine Initiative hin haben die JuLis Niedersachsen, die Jugendorganisation der FDP, auf ihrem letzten Landeskongress bereits einen vergleichbaren Antrag mit großer Mehrheit angenommen.

Die Cloppenburger FDP wird dieses Thema bei der nächsten „Politik mit Biss“ – Veranstaltung aufgreifen. Als Gast haben die Liberalen hierfür Hans-Werner Schwarz MdL, den sportpolitischen Sprecher der Landtagsfraktion und stellvertretenden Landtagspräsidenten gewinnen können. Die öffentliche Veranstaltung findet am 7. Mai ab 19:30 Uhr im Friesoyther Hotel Seeblick statt.