DISKUSSION ZU FOLGEN DER FINANZMARKTKRISE IM MITTELPUNKT
Cloppenburg: - „Der Anfang ist gemacht.“, so Clemens Poppe, Vorsitzender des FDP Ortsverbands Cloppenburg und Umgebung in seiner Begrüßungsrede zum „Ersten Liberalen Kotelettessen“. Poppe will diese Veranstaltung in Cloppenburg etablieren und hofft, dass dieses schon bald in einer Reihe mit „traditionsreichen Spargel-, Kohl- oder Karpfenessen“ genannt werden wird.
Die Gäste, unter denen sich auch Vorstandsmitglied aus den benachbarten Kreisverbänden Vechta und Emsland befanden, fühlten sich sichtlich wohl in der gemütlichen Atmosphäre des „Marktrestaurant Hofrogge“ und ließen sich die im offenen Kamin gegrillten Koteletts schmecken. Die politische Diskussion kam dabei nicht zu kurz.
Der niedersächsische FDP Generalsekretär, Dr. Oliver Liersch etwa berichtete über seine Arbeit, bei der im Moment die Vorbereitung des Landesparteitags ein zentrales Thema ist. Mit Norbert Meyer, Europakandidat aus Lutten, wurde vor allem über die verschiedenen Nutzungsformen der in landwirtschaftlichen Betrieben anfallenden Gülle diskutiert. Zentrales Thema der Diskussionsrunde war jedoch einmal mehr die allgegenwärtige Finanzkrise. Der Fokus lag diesmal jedoch auf den politischen Lehren, die gezogen werden müssten. Der für den Wahlkreis Cloppenburg / Vechta antretende Bundestagskandidat Peter Friedhoff stellte dabei die Frage in den Raum, ob das derzeitige Insolvenzrecht für systemisch relevante Unternehmen ausreichend sei. Einigkeit bestand bei den Liberalen darin, dass Enteignungen definitiv der falsche Weg sind.